Nach der Nacht ist das Bett warm und leicht feucht, denn der Körper gibt im Schlaf Wärme und Feuchtigkeit ab. Wer das Bett sofort macht, schliesst diese Feuchtigkeit ein. Ein paar Minuten Auslüften am Morgen genügen, damit Duvet und Leintuch trocknen und frisch bleiben. Erst danach wird das Bett gemacht, und die Ordnung im Zimmer bleibt den ganzen Tag bestehen.
Aufdecken und lüften
Schlage das Duvet zurück, oder lege es über das Fussende. Ziehe das Leintuch glatt, und lass die Matratze frei atmen. Öffne das Fenster weit, sodass frische Luft durchs Zimmer zieht. Das Auslüften geht am besten, während du duschst, frühstückst oder dich anziehst. Wenn du zurückkommst, ist das Bett bereit, und die Feuchtigkeit der Nacht ist verflogen.
Beim Machen beginnst du mit dem Leintuch. Zupfe die Ecken glatt, und streiche Falten mit der Hand aus. Schüttle dann das Duvet gut auf, damit die Füllung gleichmässig verteilt ist, und lege es gerade auf. Die Kissen klopfst du kurz auf und legst sie an den Kopf. Ein glattes, sauberes Bett lädt am Abend zum Schlafen ein.
Bei schönem Wetter kannst du Duvet und Kissen ab und zu über das Fensterbrett oder das Balkongeländer legen. Frische Luft und ein wenig Sonne nehmen den Nachtgeruch. Achte darauf, dass nichts feucht wird und dass nichts hinunterfällt. Bei Regen oder Nebel bleibt das Bett besser drinnen, und du lüftest das Zimmer einfach über das offene Fenster. Lüftest du Duvet und Kissen im Wechsel an verschiedenen Tagen, bleibt alles frisch, und du musst die Bezüge nicht öfter wechseln, als es nötig ist.
Machst du das Bett an hektischen Tagen nicht, ist das auch in Ordnung. Wichtig ist, dass du es regelmässig lüftest und die Bettwäsche in einem festen Rhythmus wechselst. So wirkt das Zimmer aufgeräumt, und du legst dich abends in ein frisches Bett. Besonders ordentlich wirkt es, wenn auch die Kissen sauber und gerade liegen und die Tagesdecke glatt gezogen ist.